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Das Quebecois

Das Quebecois

Author: Sarah Piecha
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 363873949X
Pages: 22
Year: 2007-04-29
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,7, Universität Potsdam, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Beginn des französischen Einflusses lässt sich genau auf das 1534 datieren. In diesem Jahr landete Jaques Cartier an der Küste Kanadas und errichtete in der Bucht von Gaspé ein Steinkreuz zu Ehren des französischen Königs François I, in dessen Auftrag der französische Seefahrer handelte. In den Jahren 1535 bis 1542 setzte Cartier seine Erkundungstouren fort und erforschte das neue Land außerhalb Europas. Im Jahre 1542 startete die französische Krone den ersten Siedlungsversuch, der jedoch auf Grund der strengen Klimaverhältnisse und der Disziplinlosigkeit der ersten kanadischen Franzosen scheiterte. Der französische Entdecker Samuel de Champlain hatte mehr Erfolg. Er gründete am 03. Juli1608 die französische Siedlung Québec und legte damit den Grundstein für die französische Zivilisation in Kanada. Die Siedlung Québec war der Ausgangspunkt für zahlreiche Expeditionen ins Landesinnere. So wurde 1641 die Siedlung Ville-Marie, der Ursprung der Stadt Montreal, gegründet. Mit der Zeit dehnten die Franzosen ihr Siedlungsgebiet aus (Hoerkens 1997, 5 und Wolf 1985, 1-2). [...] In Kanada werden zur Zeit etwa 200 Sprachen aktiv gesprochen. Den größten Anteil macht dabei das Englische aus. An zweiter Stelle kommt das Französische, das seine Hochzeit im europäischen Absolutismus und zu Zeiten der Kolonialisierung im 17. und 18. Jahrhundert hatte. Die anderen Sprachen, die in Kanada gesprochen werden, machen insgesamt nur einen kleinen Anteil aus. [...] Die Unterschiede zwischen dem Québecois und dem Standardfranzösisch Frankreichs sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Sprachstufe der Siedler, die im 17. und 18. Jahrhundert in der neuen Welt sesshaft wurden, weitestgehend beibehalten wurde bzw. sich unter anderen Einflüssen anders entwickelt hat als das Französische in Europa. Durch den für die Franzosen verheerenden Ausgang des siebenjährigen Krieges 1763 gelangten die französischen Siedlungen in Kanada unter britischen Besitz. Dadurch wurde der sprachliche Kontakt zu Frankreich so sehr eingeschränkt, dass Neuerungen von dort Kanada kaum mehr erreichen konnten. Die französische Sprache in Kanada entwickelt sich somit anders als in Europa. Ein weiterer Grund für die Veränderung der Sprache ist auch, dass in der Region Québec Dialekte aus verschiedenen Regionen Frankreichs aufeinander trafen, sich vermischten und damit ein verändertes Sprachbild ergaben.
Linguistic Rivalries

Linguistic Rivalries

Author: Sonia N. Das
Publisher: Oxford University Press
ISBN: 0190461780
Pages: 296
Year: 2016-09-15
Linguistic Rivalries weaves together anthropological accounts of diaspora, nation, and empire to explore and analyze the multi-faceted processes of globalization characterizing the migration and social integration experiences of Tamil-speaking immigrants and refugees from India and Sri Lanka to Montréal, Québec in the late twentieth and early twenty-first centuries. In Montréal, a city with more trilingual speakers than in any other North American city, Tamil migrants draw on their multilingual repertoires to navigate longstanding linguistic rivalries between anglophone and francophone, and Indian and Sri Lankan nationalist leaders by arguing that Indians speak "Spoken Tamil" and Sri Lankans speak "Written Tamil" as their respective heritage languages. Drawing on ethnographic, archival, and linguistic methods to compare and contrast the communicative practices and language ideologies of Tamil heritage language learning in Hindu temples, Catholic churches, public schools, and community centers, this book demonstrates how processes of sociolinguistic differentiation are mediated by ethnonational, religious, class, racial, and caste hierarchies. Indian Tamils showcase their use of the "cosmopolitan" sounds and scripts of colloquial varieties of Tamil to enhance their geographic and social mobilities, whereas Sri Lankan Tamils, dispossessed of their homes by civil war, instead emphasize the "primordialist" sounds and scripts of a pure "literary" Tamil to rebuild their homeland and launch a "global" critique of racism and environmental destruction from the diaspora. This book uses the ethnographic and archival study of Tamil mobility and immobility to expose the mutual constitution of elite and non-elite global modernities, defined as language ideological projects in which migrants objectify dimensions of time and space through scalar metaphors.
Nationale Bewegungen in Québec und Korsika 1960 - 2000

Nationale Bewegungen in Québec und Korsika 1960 - 2000

Author: Christian Lammert
Publisher: Campus Verlag
ISBN: 3593374668
Pages: 313
Year: 2004

Sprachkontakte des Französischen in Québec

Sprachkontakte des Französischen in Québec

Author: Anonym
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640510879
Pages: 60
Year: 2010
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Franzosisch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,3, Technische Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Im Folgenden beschaftigt sich diese Arbeit mit den Besonderheiten des kanadischen Franzosisch. Hierbei werden die Sprachelemente, wie die Morphologie, die Semantik, der Wortschatz und der Syntax analysiert, um einen Einblick in die heutige Form des Francais quebecois" zu bekommen. Der Hauptteil der Arbeit beschaftigt sich mit der anglophonen Beeinflussung auf die franzosische Sprache im Laufe der Jahre. Da die Anglizismen im Francais quebecois" eine unterschiedliche Form haben und auch verschiedenen Ursprungs sind, ist es unabdingbar, die einzelnen Erscheinungsformen getrennt voneinander zu betrachten. Auf den verschiedenen Ebenen der Sprachforschung( semantisch, lexikalisch, phonetisch, morphologisch, syntagmatisch) werden die einzelnen Entlehnungen dargestellt und anhand von Beispielen belegt. Diese Arbeit wird sich im Folgenden aber ausschliesslich mit Anglizismen auseinandersetzen, da die englischen Entlehnungen das Sprachbild des Francais quebecois" am starksten pragen. Andere Entlehnungen, wie den Ameriandismen, die vorwiegend im Sprachbereich der Flora und Fauna auftreten, sowie den Spracheinflussen der italienischen Sprache werden nicht berucksichtigt, werden an dieser Stelle der Vollstandigkeit halber aber genannt. Die Arbeit hat den Anspruch sich differenziert und ausfuhrlich mit den Anglizismen zu beschaftigen und diese genauer darzustellen. Zum Abschluss der Arbeit wird versucht, einen Ausblick der Sprachentwicklung des Francais quebecois" zu geben und Tendenzen, die man in der Zukunft erwarten kann, aufzuzeigen."

Author:
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3476032876
Pages:
Year:

Multiculturalism in Quebec. Die Besonderheiten der Provinz

Multiculturalism in Quebec. Die Besonderheiten der Provinz

Author: Kay-Christina Möller
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668156883
Pages: 13
Year: 2016-02-22
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Kanada, Note: 12, , Sprache: Deutsch, Abstract: In Verbindung mit unserer einmonatigen Studienfahrt nach Kanada, hat unsere Klasse eine Aufgabe bekommen, in der wir näher auf die Multikulturalität und Zweisprachigkeit in der Provinz Quebec eingehen sollen. Meine Klassenkameraden und ich waren während der Zeit in Kanada in Gastfamilien untergebracht, was uns ermöglicht hat, die Kanadische Identität und das spannende Leben der Zweisprachigkeit selbst mitzuerleben. In der ersten Teilaufgabe werde ich auf die Besonderheiten der Provinz Quebec im Vergleich zu den anderen Provinzen eingehen. Die zweite Teilaufgabe beschäftigt sich mit dem Analysieren und Interpretieren des englischen Textes „North“ von Clark Blaise, sowieso mit dem Analysieren und Interpretieren des 1987 herausgegebenen französischen Gedichts: „Interdire la langue française au Québec“ von Felix Leclerc, im Hinblick auf die Bedeutung und die Darstellung der kanadischen Identität. Die dritte und letzte Teilaufgabe beschäftigt sich mit den Frankophonen und Anglophonen Aspekten der kanadischen Identität, sowieso mit der Bedeutung der Zweisprachigkeit für die Identität der Einwohner Quebécs bzw. Montreals.
Gesprochenes Französisch

Gesprochenes Französisch

Author: Stefan Barme
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110279835
Pages: 136
Year: 2012-05-29
Das Arbeitsheft bietet auf der Basis von Korpusanalysen und empirischen Ergebnissen aus der Forschungsliteratur einen umfassenden Überblick über das gesprochene hexagonale Französisch. In acht Kapiteln (mit Arbeitsaufgaben) werden Forschungsgeschichte sowie sprachtheoretische, historische, typologische und varietätenbezogene Aspekte behandelt. Den Schwerpunkt bildet die modern-synchrone Beschreibung der allgemeinen und historisch-kontingenten Merkmale, die das nähesprachliche Französisch gegenüber der Distanzsprache auszeichnen.
Reise Know-How Kauderwelsch Québécois Slang - das Französisch Kanadas: Kauderwelsch-Sprachführer

Reise Know-How Kauderwelsch Québécois Slang - das Französisch Kanadas: Kauderwelsch-Sprachführer

Author: Britta Scheunemann
Publisher: Reise Know-How Verlag Peter Rump
ISBN: 3831744793
Pages: 128
Year: 2015-02-23
Was man von einer Sprache in der Schule lernt, ist eine Sache, was man wirklich spricht, eine andere. Für Reisende, die nicht nur verstanden werden möchten, sondern auch verstehen wollen, "was Sache ist", bieten die Slang-Titel der Kauderwelsch-Reihe Wörter, Sätze und Ausdrücke der Umgangssprache, die man täglich hört, aber vom Lehrer verschwiegen wurden und auch kaum im Wörterbuch zu finden sind. Die AutorInnen werden Sie immer wieder zum Schmunzeln bringen und Ihnen gekonnt Mentalität und Lebensgefühl des jeweiligen Sprachraumes vermitteln. Es werden Wörter, Sätze und Ausdrücke des Alltags aus der Kneipe und dem Arbeitsleben, die Sprache der Szene und der Straße erklärt. Im Anhang sind diese in 1000 Stichworten geordnet, damit Sie die täglich gehörten Begriffe und Wendungen finden können, die bisher kaum in Wörterbüchern aufgeführt sind. Für ein Viertel der rund 25 Millionen Kanadier ist nicht Englisch, sondern Französisch die Muttersprache. Denn ebenso standhaft wie ein gewisses gallisches Dorf, das den Römern widersteht, wehrt sich die französische Ostküstenprovinz Québec gegen die Dominanz des Englischen. Dieses bringt weit mehr als nur einen Hauch gallischer Lebensfreude auf den nordamerikanischen Kontinent. Höchste Zeit also, sich einmal näher mit dem kanadischen Französisch zu beschäftigen. Es ist anders als das Französische Frankreichs, die Aussprache orientiert sich zum Teil am vorrevolutionären Französisch und an altfranzösischen Wörtern. Gemischt mit Lehnübersetzungen aus dem Englischen wird die Sprache der Québécois zu etwas ganz Eigenem mit viel Charme. Ausstattung: 128 Seiten, komplett in Farbe, ausführliches Register.
Das français parlé in Québec

Das français parlé in Québec

Author: Susan Dähmlow
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656250847
Pages: 20
Year: 2012-08-02
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Romanistik), Veranstaltung: Proseminar "Le français parlé", Sprache: Deutsch, Abstract: 0. Vorwort Im Jahr 1880 verwendete der französische Geograph Onésime Reclus erstmals in seiner Studie „France, Algérie et colonies“ die Sprache als ein neues Kriterium zur Klassifizierung der von ihm untersuchten Völker. So bezeichnete er „[j]ene Völker oder Ethnien, die das Französische verwenden [...] [als] francophone [und] die Gesamtheit der französisch-sprechenden Menschen und die Gebiete, in denen sie leben, francophonie.“ (Pöll 1998, S. 5) Die vorliegende Arbeit soll sich mit einem Teil der francophonie, der kanadischen Provinz Québec und dem dort gesprochenen Französisch beschäftigen und darstellen inwieweit sich das français québécois von dem français de France unterscheidet. Das erste Kapitel dieser Arbeit wird dabei einen Überblick zur Geschichte des Französischen in Québec geben sowie die heutige sprachliche Situation Québecs schildern. Dieses Kapitel bildet die Grundlage für die darauffolgende Darstellung der Besonderheiten des français québécois im Vergleich zum français de France. Es wird hierbei auf die Besonderheiten in den Bereichen der Phonetik/Phonologie, der Morphologie und des Syntax sowie der Lexik eingegangen. Die verschiedenen Besonderheiten sollen beschrieben sowie mit Hilfe passender Beispiele erläutert werden. Soweit möglich soll auch der Ursprung dieser Besonderheiten geklärt werden. Die Beschreibung der Besonderheiten des français québécois mündet sodann in der Analyse eines oralen Dokuments, anhand dessen das vorher Dargestellte veranschaulicht und belegt werden soll. Ein Resümee wird abschließend die wichtigsten Erkenntnisse dieser Arbeit nochmals aufgreifen und zusammenfassen.
Über das Problem der Sprachnorm und den Status des Joual in Québec

Über das Problem der Sprachnorm und den Status des Joual in Québec

Author: Bastian Wiesemann
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640674766
Pages: 36
Year: 2010
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Linguistik, Note: 1,7, Humboldt-Universitat zu Berlin (Romanistik (Franzosisch)), Veranstaltung: PS La Francophonie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Varietatenlinguistik Quebecois, Abstract: 1959 pragte Andre Laurendeau den Begriff Joual als ...] le parler des ecoliers canadiens-francais ...], parler joual, c'est precisement dire jouall au lieu de cheval." Diese Hausarbeit handelt von dieser fur viele zunachst befremdlich anmutenden Varietat des nordamerikanischen Franzosisch, welches von vielen Franzosen auch abschatzig als francais rustique" bezeichnet wird. Der konkrete Gegenstand dieser Hausarbeit ist eine Annaherung an das Joual als Phanomen des frankophonen Sprachgebietes in und um Montreal, wobei der Schwerpunkt meiner Betrachtungen zunachst auf der Problematik von Normierungsversuchen des francais quebecois liegen wird, weil diese Diskussion mit derjenigen uber den Stellenwert des Joual eng verzahnt ist. In einem nachsten Schritt werde ich mich mit der Entstehung und den Merkmalen des Joual als einer impliziten Norm des francais quebecois befassen und abschliessend die Bedeutung dieser variation de la langue francaise normative" fur die soziokulturelle Identitat der Quebecois diskutieren. Mein zentrales Anliegen besteht darin, zu zeigen, dass das Joual mehr ist als schlechtes Franzosisch' oder eine Sprache contaminee par l'anglais," als das es das Office de la langue francaise au Canada stigmatisiert. In dieser Seminararbeit mochte ich den Stellenwert des Joual und die damit verbundene Frage nach der kulturellen Identitat der frankophonen Bevolkerungsteile Kanadas diskutieren, verbunden mit einer Darstellung der gesellschaftspolitischen und linguistischen Diskussionen der 60er und 70er Jahren in Quebec."
Ziele von Übersetzung – "Macbeth" im "québécois" und "français de France" im Übersetzungsvergleich

Ziele von Übersetzung – "Macbeth" im "québécois" und "français de France" im Übersetzungsvergleich

Author: Andreas Kirchmann
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640269365
Pages: 30
Year: 2009-02-18
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hinter jeder Übersetzung steht ein Übersetzer und damit verbunden seine Ideologie und seine Absichten, die er mit ihr verfolgt. Jeder Übersetzer wird sich sicherlich vor seiner Arbeit die Frage stellen, was er mit seiner Übersetzung erzielen möchte und wie er dies erreichen kann. Ziel dieser Untersuchung wird sein, mittels eines Übersetzungsvergleiches von Michel Garneaus Übersetzung von Macbeth in das québécois mit François-Victor Hugos Übersetzung in das Standardfranzösische zu klären, welche Absichten hinter den Übersetzungen standen und welche Unterschiede zwischen den beiden bestehen. Es wird gezeigt werden, hinter welchem Hintergrund sich Garneau entschlossen hat, das berühmte Theaterstück von William Shakespeare ins québécois zu übersetzen. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, wurde dem Übersetzungsvergleich eine Übersicht über die Entwicklung des Quebecer Theaters seit den 1960er Jahren und den politischen Ereignissen in Quebec zu jener Zeit vorangestellt mittels derer ersichtlich wird, dass sich Politik und Übersetzung durchaus einander bedingen können. Dieser Übersicht folgt dann der bereits angesprochene Übersetzungsvergleich, dem eine Untersuchung der seit den 1960er Jahren erschienenen Wörterbücher über das québécois angeschlossen wurde, da sich wichtige parallele Entwicklungen zwischen den Übersetzungen ins québécois und den Werken über das québécois finden lassen.
Die fiducie von Québec und der trust

Die fiducie von Québec und der trust

Author: Rainer Becker
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 3161491386
Pages: 507
Year: 2007
Der trust ist eine besondere Rechtsfigur des anglo-amerikanischen Rechtskreises, die keine echte Entsprechung im kontinental-europäischen civil law kennt. Der Gesetzgeber von Québec hat mit der neuen fiducie einen besonders originellen Ansatz zur Einführung einer trust-ähnlichen Rechtsfigur gewählt. Hierbei ist das Treugut nicht einer der beteiligten Personen zugeordnet, sondern bildet ein rechtsträgerloses patrimoine d'affectation. Nach einer Darstellung der fiducie von Québec und ihres umfassenden Regelwerks untersucht Rainer Becker dogmatische Bedenken gegen subjektlose Rechte und Vermögen. Er zeigt im Vergleich mit anderen Treuhandmodellen, die er aus traditionellen und modernen Rechtsinstituten in civil law- und Mischrechtsordnungen ableitet, dass sich mehrere rechtskonstruktive Ansätze eignen, um die funktionalen Qualitäten des trust im civil law erfolgreich nachzuempfinden.
Ahornblätter

Ahornblätter

Author:
Publisher:
ISBN:
Pages:
Year: 2000

Vive le Québec libre!

Vive le Québec libre!

Author: Pyotr Magnus Nedov
Publisher: kassel university press GmbH
ISBN: 3899588312
Pages: 208
Year: 2010

Language

Language

Author: Annikki Koskensalo, John Smeds, Angel Huguet, Rudolf De Cillia
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 364310801X
Pages: 286
Year: 2012
As speakers of different languages interact, language contact will occur. Language contact will necessarily lead to language change for both parties involved in such contact. As languages change, the issue of competence becomes problematic. Who has the right to say what language will be taught in schools, or what kind of language will be published in the press and spoken in the media in a world where languages constantly change? The articles in this collection refer to several language areas in Europe, from the North (Scandinavia), the South (Spain / Balkan), the East (Ukraine / Russia), as well as the Center (Austria / Germany) and includes one contribution on Canada. They present different cases of language competence and assessment, languages in contact in different settings, and language changes which are related to applied linguistics, both from a sociolinguistic and an educational linguistic point of view. (Series: Poetry - Truth - Language / Dichtung - Wahrheit - Sprache - Vol. 11)